ab  -  cd

Appelhoff & Dividuum


Komposition Nummer 1

284 sec




In Zusammenarbeit mit dem Maler Sascha Appelhoff entwickelte Dividuum (Paul Große-Schönepauck, Lennart Saathoff, Florian Zeeh) das Klangwerk Komposition Nummer 1.


Den Grundstein für die Zusammenarbeit legten Appelhoff und Zeeh als Stipendiaten des Kollegs für Musik und Kunst Montepulciano 2012. Grundlage der Zusammenarbeit bildete die Experimentierfreude der Beiden, Auge und Ohr gleichermaßen anzuregen.

Die Ergebnisse stellten die beiden zufrieden, beantworteten aber nicht ihre Fragen. Erneut machen sie sich auf den Weg um in das Dunkel Klang zu bringen.

Diesmal ist der Klangerzeuger keine Person, sondern das Dividuum.

Das Klangwerk Komposition Nummer 1 bewegt sich auf dem schmalen Grat zwischen Audifikation und Sonifikation. Dividuum interpretiert das Sichtbare und schafft ein Äquivalent im hörbaren Spektrum.

Komposition Nummer 1 erforscht die Frage der Rezipierbarkeit – ob der Weg vom Klang zum Bild zurück gegangen werden kann, bleibt am Ende offen.


Dividuum


Kein Er oder Sie. Kein Es.


Dividuum ist mehr als die Summe seiner einzelnen Teile.

Dividuum stellt sich dem Klang, um für ihn berührbar zu werden.

Dividuum geht den steinigen Weg, der durch das Tal zwischen Klang und Stille führt.


Das Ende der Reise ist  genauso ungewiss wie das Ziel des Klangkollektivs.

Sicher sind nur die Resonanzen, die den gegangenen Weg zeichnen..


http://www.wdr3.de/audioportraetdesinstitutsfuermusikundmedienimmwdrtonart100-audioplayer.html

Laura Pau Bielsa


Malestar social

1‘56“







Geboren in L'Hospitalet de l'Infant (Spanien)

Lebt in Münster.

Studium an der Universität von Barcelona, Freie Kunst. 2008-2012 (Barcelona)

(2010-11 als Erasmus in Kunstakademie Münster)

Jetzt Gasthörerin in Kunstakademie Münster.

Sara Dietrich


in passing

2‘21“





Zur Arbeit:


in passing[ɪn ˈpɑːsɪŋ]

briefly and casually; while going by; incidentally; mentioned as an aside






Vita:

Sara Dietrich

2013 Meisterschülerjahr bei Prof. Maik und Dirk Löbbert

2006-2012 Studium der Freien Kunst an der Kunstakademie Münster bei Prof. Suchan Kinoshita, Profs. Maik und Dirk Löbbert

1986 geboren in Rostock



2012 die da ist mit der da und der da ist mit dem da da (...), ES contemporary  art                                          gallery Meran, Italien

Stipendium Montepulciano Interdisziplinär, Kolleg für Musik und Kunst, Italien

2011 Temporäres Institut für Erinnerungen, Kunstverein Ahlen

                            change places, Heilig-Kreuz-Kirche Münster                                                                                                                 

                            

2010 Über Wasser Gehen, RUHR 2010, Kamen

    Red Fade, Wewerka Pavillon, Münster


Nik Fischer


backslash

4‘02“


  *1990 in Langenfeld


  Seit 2010 Studium der freien Kunst an der Kunstakademie Münster

  Seit 2011 in der Klasse von Aernout Mik




Isabel Glapa


1. Vfk Osnabrück

3‘48“


  * 1985 in Osnabrück


| 2009 NACHTFLUG ÜBER STADT, RWE Osnabrück | 2009 Preisträgerin des Piepenbrock-Kunstförderpreises | 2010 2. Preisträgerin des Wettbewerbs der Kunst- und Kulturstiftung Georgsmarienhütte im Museum Villa Stahmer | 2010 erstes Staatsexamen in den Fächern Germanistik und Kunst an der Universität Osnabrück | 2010 ARTE REGIONALE V in der Kunsthalle Dominikanerkirche Osnabrück | 2010 3. Platz Franz-Hecker-Stipendium | seit 2010 Studium der Freien Kunst an der Kunstakademie Münster | seit 2011 Klasse Aernout Mik | 2012 4/4 - EIN LICHTSPIELHAUS, Hasbergen | 2012 Preisträgerin des Franz-Hecker-Stipendiums








Rene Haustein


Komposition für

Neurasthenié & Bürostuhl

3‘38


* 24.04.1988 in Bottrop, Deutschland

verheiratet



seit 2008 Studium der freien Kunst an der Kunstakademie münster

seit 2009 bei prof. Daniele Buetti & Suchan Kinoshita


Förderpreis der Freunde der Kunstakademie Münster, 2010

Förderpreis des westfälischen Kunstvereins Münster, 2010

Studienstiftung des Deutschen Volkes, 2012

Inga Krüger


Corneliusstraße

1‘13“


  1. *12.01.1988 in Iserlohn




lives and works in Münster and Düsseldorf


since 2008 study at the Academy of Fine Arts Münster in class Prof. Suchan Kinoshita

2011 International Summeracademy Salzburg 2011“ Study in class Peter Friedl

2012 Study at Royal Institute of Art Stockholm


Selected Exhibitions:


2012: Galeri Mejan (Stockholm, Sweden) // Pleasant (Kopenhagen, Denmark) // Finale-Alles Andere ist alles Andere (LWL-Museum Münster)

2011: dod (true.agency Antverpen, Belgium, 2011) // Wewerkapavillion (Münster) // New is the New New (Münster)

2010: Placed in the head of the light ( Förderpreisausstellung des westfälischen Kunstvereins, Münster) // Emscherkunst HomeSleepHome (Goldenes Dorf, Recklinghausen)


Titel: Corneliusstrasse 51
Länge: ca. 20 sec

Text: Die Phrase „Corneliusstraße 51“ wird von Inga Krüger gesprochen, aufgenommen und auf Höhe des 7ten Stockwerks im Treppenhaus der Corneliusstraße 51, Düsseldorf wiedergegeben.
Der Klang wird im Erdgeschoss des Treppenhauses aufgezeichnet, erneut wiedergegeben und im obersten Stockwerk aufgezeichnet. Dieses Prinzip wird 7 Mal wiederholt.
Die Architektur bildet den Resonanzkörper für den Klang. Durch die variierenden Resonanzbereiche und Formante werden die einzelnen Toninformationen verschieden intensiv verstärkt.
Die Klanginformation wird fragmentiert und beginnt sich von der Verständlichkeit des gesprochenen Wortes in eine abstrakte Resonanzmasse aus den, unter den architektonischen Umständen, spezifischen Klängen im Raum, zusammen zusetzten.
Das Schallplattenstück ist ein Ausschnitt des Experiments. Weder der sich aufbauende Prozess noch die Provenienz des Klanges sollen abgebildet werden.


Hans-Peter Reutter


Text


Hans Peter Reutter studierte Komposition bei György Ligeti sowie Theorie u.a. bei Wolfgang A. Schultz, Christoph Hohlfeld und Christian Möllers. Aufführungen u.a. auf Festivals in Amsterdam, Donaueschingen, Graz. Hans Peter Reutter ist Mitbegründer des Hamburger Ensembles Chaosma, das sich zum Ziel gesetzt hat, einerseits mit neuen Techniken wie Mikrotonalität und Polyrhythmik zu arbeiten, andererseits aber durch Einbeziehung von Pop, Jazz, mittelalterlicher, afrikanischer und anderer außereuropäischer Musik ein Publikum wieder direkt anzusprechen.


Außerdem Kabarettist mit bundesweiter Aufführungstätigkeit (Emmi & Bertie, Monty Arnold, Poppschutz mit Thorsten Saleina, Käthe Lachmann). Veröffentlichungen und Vorträge u.a. zu Strawinsky, Ligeti, Mikrotonalität und zu Musik des 19. Jahrhunderts




Robert Rosshoff


untitled (001)

3‘52



Peter Schumbrutzki


I heard something... about

3‘59




handelt in den   Bereichen  Bewegtbild, Medienkunst, Bewegtes Bild, KomprOVisonen und arbeitet theoretisch  und praktisch mit verschiedenen zeitbasierten Medien, wie Film, Video und Multimedia und erarbeitet Konzepte und Ideen für Medienproduktionen. Sein vorrangiges Aktionsfeld sind Klang- und Videoinstallationen. Derzeit arbeitet Schumbrutzki als Leiter des Studios für Digitale Kunst an der Kunstakademie Münster und als freischaffender Künstler  in  Berlin sowie bei freien Produktionen.


Dino Steinhof


o.T. (4/4, 90 bpm )

3‘47


* 1987 in Bremerhaven

                                                                         


seit 2008

Studium an der Kunstakademie Münster


seit 2011

Studium bei Prof’in Ayşe Erkmen


WS 2011/12 Akademie der Bildenden Künste Wien



AUSSTELLUNGEN


Times are us, AZKM Münster

New is the new new, Münster

Stipendiumsaufenthalt in Montepulciano, Kolleg für Integration Musik und Bildende Künste

Zigzag, Klasse Erkmen im Wewerka Pavillon, Münster

Küchenausstellung (mit Robert Rosshoff), meine Küche, Münster

2010 Emscher Kunst, Stadthafen Recklinghausen, (mit Inga Krüger), Recklinghausen

Cool down, Raum 318 Kunstakademie Münster

Soundseeing, Künstlerhaus Gravenhorst

ASUEL, Offspace, Münster

2009 Kleine Sekunde und großer Sex, Musikhochschule Münster











Lukas Uptmoor


STROM

2‘51“